Medienbericht: Porsche Taycan Turbo S verliert bis zu 70 Prozent an Wert

Das einstige Vorzeige-E-Auto aus Zuffenhausen verliert rapide auf dem Gebrauchtwagenmarkt an Glanz: Der Porsche Taycan verzeichnet laut einem Bericht von bild.de einen dramatischen Wertverlust von bis zu 70 Prozent – und das nicht ohne Grund. Technische Mängel, Rückrufe und eine enttäuschende Alltagstauglichkeit machen dem Elektro-Sportler zu schaffen. Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer führt derzeit bundesweit Klagen gegen Porsche – vor allem wegen mangelhafter Reichweite – und bietet betroffenen Taycan-Besitzern mögliche Ansprüche auf Schadensersatz, in einer kostenlose Ersteinschätzung im Porsche-Online-Check prüfen zu lassen.

Porsche Taycan: Versprechen trifft auf technische Probleme

Der Porsche Taycan sollte der Inbegriff für Performance und Innovation im E-Auto-Segment sein. Doch die Realität sieht ernüchternd aus. Immer mehr Käufer berichten von massiven Problemen, die nicht nur den Fahrkomfort, sondern auch den Fahrzeugwert erheblich beeinträchtigen:

  • Reichweite deutlich unter den Herstellerangaben: Eines der größten Probleme betrifft die alltagstaugliche Reichweite. Viele Fahrer erreichen selbst unter idealen Bedingungen nicht annähernd die versprochenen Kilometerzahlen. Besonders im Winter sinkt die Reichweite drastisch – teils unter die 300-Kilometer-Marke. Porsche selbst musste die Reichweitenwerte in der Vergangenheit bereits mehrfach korrigieren.
  • Probleme mit der Hochvoltbatterie: Rückrufe aufgrund von Defekten an der Hochvoltbatterie verunsichern viele Besitzer. In Einzelfällen kommt es zu Ausfällen oder Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der elektrischen Energieversorgung – ein gravierender Mangel, insbesondere bei einem Fahrzeug, dessen Herzstück die Batterie ist.
  • Bremsprobleme und Systemausfälle: Immer wieder kommt es zu Fehlfunktionen im Bereich der Bremsen. Insbesondere bei Rekuperationsvorgängen – also der Rückgewinnung von Energie beim Bremsen – treten Störungen auf. Auch elektronische Assistenzsysteme zeigen Aussetzer, was Fragen zur allgemeinen Sicherheit des Fahrzeugs aufwirft.
  • Software-Fehler und Werkstattaufenthalte: Viele Taycan-Fahrer berichten von Softwareproblemen, die etwa das Infotainmentsystem, das Lademanagement oder die Fahrassistenz betreffen. Die Folge: unerwartete Werkstattbesuche, Updates per Hand statt „Over-the-Air“, und ein hoher Zeitaufwand für die Fahrzeugpflege.
  • Rückrufe und Werkstattaktionen häufen sich: In den vergangenen Jahren hat Porsche mehrere Rückrufe gestartet – darunter wegen fehlerhafter Airbags, Probleme mit dem Antriebssystem oder Softwarefehlern. Werkstätten sind zum Teil überfordert mit der Vielzahl an nötigen Eingriffen.

Wertverlust beim Porsche-Taycan: Ansprüche prüfen lassen

Die genannten Mängel wirken sich massiv auf den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs aus. Laut bild.de vom 24. März 2025 zählt der Taycan inzwischen zu den Elektroautos mit dem stärksten Wertverlust. Schon nach einem Jahr verlieren manche Modelle über 40 Prozent an Wert. Beim Porsche Taycan Turbo S sind es sogar bis zu 70 Prozent Wertverlust. Das ist dramatisch. Dabei war gerade die Wertstabilität für viele Käufer ein entscheidendes Argument beim Kauf. Der enorme Preisverfall trifft Taycan-Besitzer unerwartet – und hart.

In vielen Fällen liegt ein sogenannter Sachmangel vor, der rechtlich zum Rücktritt vom Kaufvertrag oder zu Schadensersatzansprüchen führen kann. Besonders bei Abweichungen der Reichweite oder nicht behebbaren Problemen mit der Batterie haben Verbraucher gute Chancen auf rechtliche Durchsetzung ihrer Ansprüche.

Nicht nur der Taycan: Auch andere E-Autos verlieren an Wert

Wie der -Bild-Bericht zeigt, ist der Taycan kein Einzelfall. Der Markt für gebrauchte Elektroautos ist insgesamt unter Druck – und viele Modelle verlieren deutlich an Wert. Besonders betroffen sind:

  • Audi Q4 e-tron: bis zu -42,5 Prozent nach einem Jahr
  • Mercedes EQS: etwa -38,5 Prozent
  • Tesla Model S: rund -36,8 Prozent
  • BMW iX: bis zu -33,1  Prozent
  • Volkswagen ID.4: etwa -32,1 Prozent
  • Porsche Taycan Turbo S: bis zu 70 Prozent

Diese Zahlen zeigen: Auch andere Hersteller kämpfen mit ähnlichen Problemen – etwa technische Kinderkrankheiten, schwache Ladeinfrastruktur oder enttäuschende Reichweiten. Dennoch ist der Porsche Taycan besonders im Fokus, weil er als Premiumfahrzeug zu hohen Preisen verkauft wurde – und nun durch anhaltende Mängel und Rückrufe überdurchschnittlich stark an Wert verliert.

Kostenlose Ersteinschätzung im Taycan-Check bei Dr. Stoll & Sauer

Die Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer ist eine der führenden Kanzleien im Bereich Verbraucherschutz und Elektromobilität. Bereits heute betreut die Kanzlei zahlreiche Mandanten, die rechtlich gegen Porsche vorgehen – insbesondere wegen Reichweitenproblemen und anderer technischer Defizite beim Taycan. Betroffene können sich unkompliziert an die Kanzlei wenden und ihre individuellen Ansprüche in einer kostenlosen Ersteinschätzung im Taycan-Online-Check prüfen lassen.

Über die Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine der führenden Kanzleien im Verbraucherschutz. Mit 21 Anwälten und Fachanwälten steht die Kanzlei Mandanten an den Standorten Lahr, Stuttgart und Ettenheim in allen wichtigen Rechtsgebieten zur Seite. Besondere Schwerpunkte liegen im Bank- und Kapitalmarktrecht, Abgasskandal, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, IT-Recht, Versicherungsrecht und Verwaltungsrecht. Die Gesellschafter Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer führten die Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG und handelten für 260.000 Verbraucher einen Vergleich über 830 Millionen Euro aus. Aktuell leiten die Inhaber in einer Spezialgesellschaft die Musterfeststellungsklage gegen die Mercedes-Benz Group AG und haben das Verfahren in erster Instanz gewonnen. Darüber hinaus führen Anwälte der Kanzlei die Sammelklage zum Facebook-Datenleck gegen den Tech-Konzern Meta in Deutschland.

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